Autor: Stefan Z Seite 2 von 3
Mit 63 genieße ich das Leben in der Extended Version: mehr Zeit, weniger Termine – und endlich genug Muße, um das zu tun, was mir wirklich Spaß macht. Als Rentner habe ich den (Renn-)Ruhestand erreicht, aber Stillstand liegt mir nicht.
Ich bin leidenschaftlicher Radfahrer – ob auf dem Rennrad, mit dem Gravelbike oder beim Bikepacking quer durchs Land. Mich zieht’s nach draußen, dorthin, wo der Asphalt endet und das Abenteuer beginnt.
Diabetes? Kein Problem – das ist nur ein weiterer Begleiter auf meinen Touren, einer, den man mit ein bisschen Disziplin und Humor gut im Griff behält.
Kurz gesagt: Ich rolle lieber, als dass ich raste. Und wenn ich nicht gerade auf zwei Rädern unterwegs bin, plane ich wahrscheinlich schon die nächste Route.
Der Tag begann, sagen wir mal, „suboptimal“: Regen. Und zwar nicht der motivierende „ach komm, bisschen frisch“, sondern der „ich bleib lieber noch einen Kaffee länger sitzen“-Regen. Entsprechend hielt sich die Lust auf eine Ausfahrt zunächst stark in Grenzen.
Im Laufe des Vormittags wurde das Wetter dann gnädiger – aus „lass es lieber“ wurde „na gut, versuchen kann man’s ja“. Also sind wir bei leichtem Nieselregen doch noch gestartet, mit dem ambitionierten Plan: über den Col du Soulor und den Col d’Aubisque nach Lourdes und anschließend zurück zum Chalet. Klingt erstmal nach „kleine Runde zum Warmwerden“.
Nachdem wir den Soulor bezwungen hatten und uns auch noch zum Aubisque hochgekämpft hatten, meldete sich allerdings das Wetter wieder eindrucksvoll zurück – nach dem Motto: „War nett mit euch, aber jetzt reicht’s auch.“
Also haben wir die ursprünglich geplante Ehrenrunde gestrichen und uns direkt auf den Rückweg zum Chalet gemacht. Für die ersten Kilometer und zur Eingewöhnung war das rückblickend die vermutlich klügste Entscheidung – auch wenn sie sich unterwegs eher nach „strategischem Rückzug“ angefühlt hat. 🌧️🚴♂️
Etwas detailliertere Infos findest Du auf den folgenden Seiten.
